Freilingen, 29.06.2020

Nach einer überraschend guten Nacht im Lavendelhäuschen auf dem Campingplatz, wo ich zwischen weicher Couch mit bretthartem Ausziehteil und recht kurzem Stockbett wählen konnte, bin ich gerade am Auschecken, als das Gewitter kommt. Heftig! Mit Starkregen, Blitz und Donner - das volle Programm. Kühl ist es auch. Nur 13 Grad. Ich verziehe mich unter das Vordach der Pizzeria, bei der es auch um 9 Uhr noch kein Frühstück gibt. Nach einer halben Stunde wechselt das Gewitter in einen starken Landregen, so dass ich Regenhose und Jacke anziehe und den Schirm aufspanne. Los geht‘. Ich kann ja nicht den ganzen Tag warten. Ausserdem gibt es erst in 15km was richtiges zu essen.
Auf schönen Pfaden geht es verschlungen und nicht gerade zielstrebig durch den Wald. Nach einer Stunde hört beim Dreifelder Weiher der Regen auf. Eine Bank lockt zur Pause und ich verspeise die vom gestrigen Salat übrig geblieben Pizza-Brötchen mit einem Stück Schoki. Bis nach Langenbaum verläuft der Weg schmal und abwechslungsreich durch den Wald. Das schönste Wegstück bisher. 
Irgendwann erreiche ich den Gräberturm. Er verspricht herzliche Aussicht und sollte eigentlich geöffnet sein. Die Tür ist zu. Direkt neben dem Turm ist eine Ausflugsgaststätte. Mir hängt inzwischen der Magen in den Kniekehlen. Auf sie Frage, ob man den Turm besteigen könne kommt ein pampiges: „Ne - is zu“. Freundlichkeit Fehlanzeige, worauf ich das Mittagessen noch weiter verschiebe. So lasse ich mich hier nicht behandeln. 
Der Weg senkt sich ins Nistertal und da ich inzwischen doch argen Hunger habe, mache ich den Abstecher nach Nistertal, wo ich mir vorher einen REWE ergoogelt habe. Von der Wegführung her ist das nicht empfehlenswert. Gestärkt geht es nun auf der anderen Talseite, die älteste Brennerei des Westerwalds passierend, steil bergan. Die Verkostung lasse ich lieber ausfallen. Vorbei am großen Wolfstein erreiche ich Bad Marienberg. Ich bin doch überrascht, wie hügelig der Ort ist und wie unclever es ist, wenn das Hotel am "oben" am Ortsrand liegt, und die echten Einkaufsmöglichkeiten "unten" im Ort. Für ein Bier und das Nötigste genügt jedoch auch der russische Laden in der Nähe.


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