Der Schluchtensteig ist ein Fernwanderweg durch den Südschwarzwald von Stühlingen nach Wehr. Der 119 Kilometer lange Weg ist in sechs Tagesetappen eingeteilt. Der Steig enthält einige steile Etappen und versicherte Stellen und sollte daher nur vom Frühjahr bis Herbst begangen werden.

Schon vor COVID-19 hatten meiner Frau und ich geplant, diesen Steig im Sommer 2020 zu begehen. Hier sind die Berichte der Tagesetappen - und ein paar Überlegungen / Empfehlungen, die vielleicht auch für Dich interessant sind. 

Schmitten, 15.08.2020

Damit wir morgen auf dem Schluchtensteig wandern können, ist für heute die Anfahrt geplant. Wir starten noch vor 8 Uhr in Rhein-Main und erreichen Stühlingen um 12:20 Uhr. Gerade noch so können wir die letzten Angestellten am Hotel abpassen und glücklicherweise unser Gepäck abgeben. Gepäck? Ja, Gepäck! Wir haben tatsächlich Gepäcktransfer organisiert, damit wir den Steig noch mehr genießen können.
Ich fahre daraufhin mit dem Auto an den Endpunkt nach Wehr, während meine Frau Diana die Lokalitäten in Stühlingen checkt. Ich schaffe es gerade noch so, das Auto am Busbahnhof zu parken, bevor der Bus kommt. Die fast 2,5-stündige Fahrt nach Stühlingen beginnt.
Als eine jüngere Frau beim Einsteigen ganz entsetzt feststellt, dass sie zwar eine Fahrkarte, aber keine Maske dabei hat, spendiert der Busfahrer ein Papierhandtuch, welches sie vor das Gesicht hält und darüber sehr glücklich scheint. Hier ticken die Leute doch anders.
In Stühlingen tauschen wir uns über unsere Erlebnisse aus. Diana berichtet, dass sie zu Mittag im „Zapfhahn“ gegessen hat. Dort gehen wir also nicht (!) zum Abendessen hin.
Beim Einchecken im Gasthof Krone gibt es leichte Probleme, weil unsere schon im Dezember erfolgte Reservierung verschwunden ist. Glücklicherweise ist noch ein Zimmer frei, so dass dies keine Konsequenzen hat.
Wir machen eine kleine Tour zum Kapuziner-Kloster und zum geschlossenen Schoss Hohenlupfen. Danach gehen wir zum „Sheepers by Tanja“ welches eine sehr vielversprechende Speisekarte hat. Auch für Veggis. Leider komplett voll! Keine Chance ohne Reservierung Enttäuscht versuchen wir die Pizzeria. Auch voll! Das gibt es doch nicht. Bleibt nur noch der Zapfhahn. Und so gehen wir zu REWE und holen uns einen Salat, den wir dann im Hotel auf dem Balkon verspeisen und die Kalorien bei einer Runde Kniffel schon fast wieder aufbrauchen.
Wir freuen uns auf morgen - dann geht es los!

Stühlingen, 16.08.2020

Der Tag startet mit einem guten Frühstück. Dann der erste Schreck. Komoot hat die offline runtergeladenen Touren nicht mehr und mit EDGE können wir die Navigation nicht starten. Also verbringen wir zwanzig Minuten damit, uns mit dem schlechten WLAN vom Hotel und einem rumzickenden Komoot herumzuschlagen. So was hatte ich noch nie!
Den Einstiegspunkt an der Kirche hatten wir gestern schon gesehen und so wandern wir bei strahlend blauem Himmel und Sonnenschein los. Ziemlich bald lassen wir den Ort und den Straßenverkehr hinter uns und finden uns auf einem schmalen Pfad neben der Wutach. Auf der anderen Seite ist die Schweiz.
Vorbei am architektonisch gewagten Gebäude von STO Baustoffe erreichen wir den Bahnhof der Sauschwänzlebahn. So bekannt die Bahn ist, so unspektakulär ist der Bahnhof. Auf wunderschönem Pfad erreichen wir das Wutachviadukt, wo Sitzgelegenheiten zur Rast einladen. Wir nehmen die Einladung an und stärken uns aus dem Rucksack. Mit lautem Tuten kündigt sich die Bahn an, so dass wir sie beim Befahren des Viaduktes bewundern können.
Weiter geht es durch die Wutachflühen, wo der Weg teilweise nur ein schmales Band ist und zur Wutach hin steil abfällt. Besser ist, man stolpert hier nicht. Wir genießen den Weg und sind froh, in der schattigen Schlucht zu sein. Schwitzen tun wir dennoch.
Nach phänomenalen Aussichtspunkten erreichen wir einen Wanderparkplatz und verlassen den Wald. Die Sonne brennt und der Weg zieht nicht enden wollend steil den Berg hinauf. So sind wir froh, als wir den Buchberg erreichen. Hier machen wir nochmal Pause und genießen den Panoramablick. Bei klarem Wetter hat man hier Alpensicht. Wir begnügen uns gerne damit, dass wir den Feldberg in der Ferne sehen (ca. 45 km).
Steil und nochmal die Aufmerksamkeit fordernd geht es hinab nach Blumberg.
Beim Einchecken im Hotel Hirschen werden wir sehr freundlich und mit einer kühlen Apfelschorle begrüßt. Das ist ein Empfang! Das Gepäck ist auch schon im Zimmer und so können wir uns gleich unter die kalte Dusche werfen. Ich starte danach nochmal durchs Dorf, in der Hoffnung, die Eisdiele zu finden. 
Dicke Wolken ziehen auf und das Handy hört gar nicht mehr auf zu bimmeln vor lauter Unwetterwarnungen. Ich schaffe es gerade noch trocken ins Hotel zu kommen, als der Spass losbricht. Es gewittert eine Stunde heftig, bevor es in einen Landregen übergeht. Nicht die besten Voraussetzungen für die morgige Königsetappe.
Zum Abendessen lassen wir uns von der vorzüglichen Küche im Hotel verwöhnen.

Blumberg, 17.08.2020

Die erste Hälfte der Nacht hat es heftig gewittert und danach ausgiebig geregnet. Es ist recht kühl, deutlich unter 20 Grad.
Wir genießen ein tolles Frühstück mit extrem leckeren Körnerbrötchen, selbst gekochten Eiern - und das alles clever Corona-Konform umgesetzt.
Heute liegt also die Königsetappe vor uns. Wir gehen kurz vor halb Neun los. Die Wolken hängen tief, die Luft ist ganz frisch - herrlich.
Der steile Abstieg zu den Schleifenbach-Wasserfällen ist nach dem Regen eher anspruchsvoll, so dass sogar die Stöcke zum Einsatz kommen. Die beiden Steiltreppen/Leitern, die im Führer wortreich beschrieben werden, stellen (für uns) keine Schwierigkeit dar.
Der an der Wutachmühle beginnende Weg durch die Wutachschlucht ist einfach traumhaft schön. Mal verläuft der Weg unten, mal in den Felsen hoch über dem Fluß - es ist abwechslungsreich und toll.
Die Schattenmühle erreichen wir schon vor 15 Uhr. Wir haben riesiges Glück mit dem Wetter gehabt. 2-3 Mal habe wir für ein paar Minuten den Schirm ausgepackt, als es ganz leicht regnete.
Wir können direkt einchecken und beziehen das kleine Zimmerchen. Nach dem Duschen genießen wir ein Stück hausgemachte Schwarzwälder auf der beschirmten Terrasse und spielen eine Runde Phase 10.

Das Abendessen klingt zwar gut (Brühe, Salat, Steak mit Spätzle / Käsespätzle), ist aber geschmacklich deutlich unterdurchschnittlich. Der nachgeschobene Apfelstrudel kann das dann wieder rausreissen. In der Küche scheint ein Bäcker und kein Koch zu agieren.

Anmerkung, falls das mal ein Gastwirt liest: Käsespätzle als vegetarische Option in einer Halbpension sind wirklich der Gipfel der Einfallslosigkeit! Ja, das kann man mal essen. Nur sind Vegetarier halt immer Vegetarier. Und spätestens nach dem 3. Mal hängen einem Käsespätzle - selbst wenn sie gut gemacht wären - sowas von aus dem Hals heraus. Zudem sind sie ernährungsphysiologisch eine ziemliche Katastrophe. Viel Fett und leere Kohlehydrate, kein Gemüse, keine Ballaststoffe, kein pflanzliches Eiweiß. Leute, gebt Euch doch mal Mühe!!

Schattenmühle, 18.08.2020

Der Tag startet mit dem bisher schlechtesten Frühstück. Es gibt auf dem Tisch pro Person 2 helle Aufbackbrötchen und 2 Scheiben Weißbrot. Etwas Wurst/Käse,  Marmelade und noch ein paar verpackte vegane Aufstriche. Kein Obst, kein Gemüse, kein Müsli, kein Saft. 

Das Lunchpaket ist ebenso weissbrotlastig und erscheint lieblos. Highlight ist jedoch die 1,5l Wasserflasche. 

Wir wandern los und geniessen das optimale Wanderwetter. Kühl und trocken. In stetem Auf und Ab entlang der Wutach - und später der Haslach genießen wir die schmalen Wurzelpfade, die bis kurz vor Lenzkirch anhalten. 

Dort wire im EDEKA erstmal Obst und Gemüse gekauft, womit sich das trockene Käsebrot des Luchpkets aufpimpen lässt. 

Frisch gestärkt nehmen wir den folgenden Anstieg zur Fischbacher Höhe in Angriff. Der hat es in sich und zieht sich ganz schön. Der Himmel hat sich auch zugezogen und erste, vereinzelte Tropfen fallen vom Himmel. Ziemlich geschafft erreichen wir die Höhe und freuen uns, dass es nicht mehr weit zum Hotel Hirschen in Fischbach ist, welches wir doch noch trocken erreichen. 

Das Hotel ist etwas gehobener und dennoch auf Wanderer eingestellt. Echte Alternativen gibt es auch nicht, ausser man möchte den großen Schlenker über Schluchsee gehen. 

Wir gönnen uns ein Stück Kuchen und spielen eine Runde Phase 10. 

Das Abendessen ist vorzüglich, hier passt alles! Von der hervorragenden Salatsauce über das vegane Thai-Curry bis zum Eisbecher. So lässt es sich aushalten. 😀

Fischbach, 19.08.2020

Das Frühstück ist heute mal ohne Buffet. Es gibt viel Auswahl und es mangelt uns an nichts.
Es ist noch schön kühl und der Himmel strahlend blau, als wir gegen neun Uhr loswandern. Die typischen Schwarzwaldhäuser mit den bunten Blumen an den Fenstern gefallen uns sehr. Bald haben wir den Anstieg zum Bildsteinfelsen geschafft, von wo aus wir die grandiose Sicht geniessen. Der Schluchsee liegt tiefblau unter uns, der Feldberg mit seinen Türmen ist auch leicht zu identifizieren. Da wir Alpensicht haben, bemühen wir sogar eine App, die uns helfen soll, aber die Namen der sichtbaren Berge in gut 120 km Entfernung sagen uns nichts.
Danach geht es bergab zum Schluchsee. Leider haben wir weder Handtuch noch Badesachen dabei - das Wasser scheint gar nicht so kalt zu sein. Ab hier beginnt leider eine Wanderautobahn - und das hält auch bis kurz vor Sankt Blasien an. Dann geht es kurz und schön durch die Windbergschlucht und danach auch schon in den Ort.
Wir schauen uns den beeindruckenden Dom an und genießen dann ein Stück Kuchen im Cafe am Dom. Wir gehen noch kurz Wasser einkaufen und dann die letzte Steigung hinauf zu unserem Hotel Bellevue.
Die heutige Tour war von der Aussicht her schön - der Weg jedoch enttäuschend.
Das Abendessen in dem Restaurant im gleichen Haus ist gut. Zum Glück haben wir gleich reserviert, als wir angekommen sind, denn jeder Tisch ist besetzt und wir bekommen mit, wie Gäste abgewiesen werden müssen.

St. Blasien, 20.08.2020

Hier im Hotel achtet man sehr auf die Hygienevorschriften. Wir bekommen ein liebevoll gestaltetes Frühstück am Tisch gemäß unserer Wünsche, die wir gestern äußern konnten.
Bei Traumwetter geht es zunächst zurück zum Dom und dann den Berg hinauf zum Lehenkopf. Dort machen wir es uns erstmal auf einer Sinnesbank mit Blick zum Feldberg gemütlich, bevor wir den Turm besteigen. Heute haben wir tolle Alpensicht und können die ganze Alpenkette mit Eiger, Mönch und Jungfrau genießen.
Über herrliche Almwiesen wandern wir dahin und genießen die Natur, die Sonne und den Ausblick. Ein Höhepunkt jagt den nächsten. Besonders zu erwähnen ist der Klosterweiher, das Ibacher Friedenskreuz und das Ibacher Kreuz.
Das letzte Stück nach Todtmoos ist noch mal ganz besonders traumhaft und schattig, die Hochwehraschlucht.
Noch vor 15 Uhr erreichen wir Todtmoos und sind froh, denn die Hitze hat uns beide geschlaucht. Zudem tut Diana ein Fuß weh, auch wenn nicht ganz klar ist, warum.
Wir gehen kurz zum Hotel am Kurpark und direkt weiter zum Café Zimmermann, welches uns empfohlen wird. Dort esse ich nun endlich einmal ein richtig richtig gutes Stück Schwarzwälder, und Diana eine leckere andere Torte.
Im Hotel wartet danach noch eine Partner-Massage auf uns.
Zum Abendessen gibt es ein 3-Gänge Menü im Hotel. Hier gibt es immerhin vier vegetarische Optionen und die von mir gewählten Blumenkohl-Käse-Taler an Weinsauce sind echt lecker. 

Todtmoos, 21.08.2020

Die letzte Etappe nehme ich heute alleine in Angriff. Da es erst ab 8 Uhr Frühstück geben soll und der Tag wieder besonders heiß vorhergesagt wurde, starte ich ohne selbiges.
Kurz nach 7 Uhr geht es los und mein erste Weg führt mich zum Cafe Zimmermann, wo man mir gerne 2 Brötchen frisch belegt und ein Stück Linzer rucksacksicher verpackt. Mal schauen, ob der an den Linzer von meiner Oma rankommt.
Es geht (natürlich) bergan, da Todtmoos in einem Talkessel liegt. Vorbei am REHA-Zentrum erreiche ich den Wald und genieße die Kühle des Morgens. Schon lugt die Sonne über die gegenüberliegende Talflanke. Durch Schwarzenbach hindurch gelange ich auf einen schönen, schmalen Weg, der mich bis nach Au bringt. Kurz davor lasse ich mich zum Geheimtipp-Abstecher verleiten. Sehr steil und schmal geht es die Bergflanke hinauf, bevor ich auf einem wunderschönen Aussichtspunkt mit Blick über Au und das Tal stehe. Hier oben steht auch ein 12 Meter hoher Hirsch aus Metall, den die „Freunde für Todtmoos“ aufgestellt haben. Dies ist nur der Auftakt für weitere Attraktionen wie z.B. eine Hängebrücke über das Tal. Ich kann so etwas überhaupt nicht nachvollziehen. Liegt die Haupt-Attraktion nicht in der Natur, der Landschaft, der Ruhe? Vielleicht abgerundet durch tolles Essen und nette Menschen?
Kopfschüttelnd gehe ich weiter und genieße den Weg. Da ich heute alleine unterwegs bin, ertappe ich mich mehrfach dabei, wie ich völlig versunken im Weg und meine Gedanken vor mich hin laufe.
Nach Überquerung der Strasse wandere ich steil bergauf. Der Schweiß läuft mir in Stömen von Stirn und Armen. Nach einer Kurve höre ich ein Plätschern. Der Heiterspanbach gurgelt munter den Berg hinunter. Welch Wohltat, Arme und Kopf zu kühlen.
Was braucht es, um glücklich zu sein?
Ich habe das Gefühl, ich könnte endlos weitermachen, denn erst kurz vor dem Wehra-Staubecken wird der Weg breiter. Auf einer der letzten Bänke im Wald mache ich Mittagsrast - schon mit Blick auf Wehr.
Kurz vor Passieren des Freibads gibt es tolle Badestellen, die mit Steinen hergerichtet wurden. Leider habe ich auch heute keine Badehose und kein Handtuch dabei - letztes stört mich sogar noch mehr, denn ich möchte mir nicht vorstellen, nass in die verschwitzten Klamotten zu müssen.
In Wehr ist es unglaublich heiß, so dass ich froh bin, den Bahnhof zu erreichen. Hier gibt es ein kühles Tannenzäpfle (natürlich alkoholfrei) zum Ende der Tour!
Schön war’s!
Nun fahre ich mit dem Auto zurück nach Todtmoos, wo wir eine zweite Nacht verbringen, bevor wir morgen die Rückfahrt antreten.

Nachdem wir den Schluchtensteig gewandert sind, möchte ich hier ein paar Empfehlungen geben. Das sind Dinge, die ich als besonders wichtig erachte, bzw. die ich das nächste Mal anders machen würde.

Ausrüstung:

Wanderschuhe sind wirklich eine gute Idee. Ich bin mit mit Wanderstiefelnd gegangen und war froh darum. Bei ausreichender Trittsicherheit geht es sicher auch mit flachen Wanderschuhen. Trailrunning-Schuhe mit gutem Profil sind aus meiner Sicht eine Notlösung - alles andere halte ich persönlich für keine gute Idee. Insbesondere auf der 2. und 3. Etappe.

Ansonsten ist nichts besonders hervorzuheben. Regenschutz, etc. ist ja eh klar.
Eine gewisse Grund-Fitness und Trittsicherheit ist nötig.

Gepäcktransport:

...ist nur für "Weicheier", macht es jedoch recht bequem. Für manche ist es ein "game-changer" und sie würden ohne nicht gehen.
Bei den meisten Unterkünften kann man den Transport zur nächsten Unterkunft buchen. Oft vergeben die Unterkünfte diesen Transport-Auftrag weiter.
Dann kann man auch einfach und direkt selbst dort buchen: https://www.schwarzwaldgepaecktransport.de
Auch wenn die Webseite für Pauschal-Arrangements wirbt kann man für einzelne Etappen oder für die ganze Strecke "nur" den Gepäcktransport buchen.
Wir haben das selbst für eine Etappe gemacht und wissen, dass unser Gepäck auch auf anderen Etappen durch diesen Anbieter erfolgt ist. Von den Unterkünften haben wir nur Gutes über den Anbieter erhalten. (Ich bin in keiner Weise mit diesem Anbieter verbunden und erhalte keinerlei Zuwendungen für diese ungefragte Empfehlung)

Unterkünfte - Pauschal vs. selbst buchen:

Es gibt diverse Anbieter, die Pauschalangebote anbieten. Wir haben lange im Voraus geplant und haben uns aus folgenden Gründen dagegen entschieden:
- selbst buchen war günstiger
- der Aufwand, 5 Unterkünfte zu buchen, hielt sich in Grenzen
- beim Pauschalangebot kann man die Unterkünfte nicht selbst aussuchen und wird nach Verfügbarkeit untergebracht. u.U. ist das dann nicht direkt am Weg.
Wenn man kurzfristig reisen möchte, kann ein Pauschalangebot dennoch ok sein, da die o.a. Vorteile wegfallen.

Unterkünfte - wohin (nicht) gehen:

In den Tagesbeschreibungen sind unsere Unterkünfte genannt. Würden wir sie wieder buchen, bzw. können wir sie empfehlen?

- In Stühlingen und vor allem in Blumberg auf jeden Fall! Der Hirschen in Blumberg ist mein persönliches Highlight.
- Schattenmühle: Die Schattenmühle ist in der Lage konkurrenzlos. Da das Essen für mich so enttäuschen war, würde mir dennoch überlegen, in Bonndorf unterzukommen und dann mit dem Bus (mit KONUS-Karte kostenlos) dorthin zu fahren und am nächsten Tag durch die Lotenbachklamm wieder zur Schattenmühle zu wandern. Auf keinen Fall würde ich in Zukunft Halbpension oder Lunchpaket wählen.
- Fischbach: Hier würde ich wieder im Hotel Hirschen wohnen wollen
- Sankt Blasien: Die Gastgeberin war super nett und das Restaurant im Haus war auch gut. Ich würde dennoch die Alternativen checken.
- Todtmoos: Das Hotel am Kurpark, in dem wir eine Pauschale gebucht hatten, war ok. Wir hatten ein kostenloses Upgrade in eines der teursten Zimmer (Schwarzwaldzimmer). Hätte man das bezahlen müssen, wäre für mich das Preis-Leistungs-Verhältnis nicht mehr ok.

An- / Abreise:

Eine Möglichkeit wäre die An- und Abreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln. In diesem Fall benötigt man (vermutlich) auch noch eine Übernachtung in Wehr.
Da wir ein paar Stunden für die Anreise mit dem Auto gebraucht haben, kann ich jederzeit empfehlen, das Auto in Wehr (z.B. am Busbahnhof, der auch offizielles Ende des Schluchtensteigs ist) abzustellen und dann mit dem Bus nach Stühlingen zu fahren. Parken war kostenlos - die Busfahrkarte kostete knapp 5 EUR.
Ob man vorher über Stühlingen fährt und Mitwanderer und Gepäck dort läßt, oder nicht, ist abhängig von der Reiseroute und Geschmackssache. Wir fanden es gut und ich würde es wieder so machen.
In Todtmoos 2 Nächte zu übernachten hatte folgende Gründe:
- Im Hotel gab es ein 2-Tages Wellness-Arrangement
- Die Übernachtungsmöglichkeiten in Wehr waren beschränkt (wg. Ferien/Ruhetag) und hochpreisig
- Mit dem Auto fährt man in etwa 30 Minuten von Wehr nach Todtmoos.
- Es entfällt 1x Gepäcktransport (Kosten) und man muss mal nicht die Tasche/Koffer packen.

Der Schluchtensteig selbst:

....hat uns super viel Spass gemacht!!!

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